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Handbuch /

Installation

SSD-Plugins installierst du wie jede normale Shopware-6-Erweiterung — aus dem Shopware Store, per Composer oder durch das Hochladen einer ZIP-Datei. Diese Seite behandelt die Voraussetzungen und alle drei Installationswege sowie die Aktivierung.

Voraussetzungen

  • Ein unterstützter Shopware 6-Shop mit Admin-Zugang zur Verwaltung von Erweiterungen.
  • Composer 2, falls du über die Kommandozeile installierst.

Die genauen Shopware- und PHP-Versionen unterscheiden sich von Plugin zu Plugin — jedes Plugin gibt seine eigenen Anforderungen in seinem Shopware-Store-Eintrag und in seiner composer.json an (die shopware/core-Beschränkung). Prüfe immer die Voraussetzungen genau des Plugins und der Version, die du installierst.

Zuerst Kompatibilität prüfen

Stelle vor der Installation auf einem Produktivsystem sicher, dass die Plugin-Version deine genaue Shopware-Version unterstützt — es gibt keine einzelne Shopware- oder PHP-Version, die für jedes SSD-Plugin gilt.

Variante A — Shopware Store (empfohlen)

  1. Gehe im Shopware-Admin zu Erweiterungen → Store.
  2. Suche das Plugin (z. B. SSD Reward Engine) und klicke auf Zum Konto hinzufügen.
  3. Öffne Erweiterungen → Meine Erweiterungen, finde das Plugin und klicke auf Installieren.
  4. Schalte das Plugin aktiv.

Store-Installationen kümmern sich über dein Shopware-Konto automatisch um Updates und Lizenzierung.

Variante B — Composer (Shopware-Store-Registry)

Store-Erweiterungen werden nicht über einen öffentlichen vendor/package-Namen installiert — sie stammen aus Shopwares eigener Composer-Registry. Du autorisierst dein Projekt einmalig und forderst die Erweiterung dann über ihren Store-Paketnamen an (den technischen Namen, in Kleinbuchstaben).

1. Shopware-Composer-Registry autorisieren (einmal pro Projekt). Öffne in account.shopware.com die Erweiterung und klicke auf Über Composer installieren, um ein Token zu erzeugen. Führe dann im Projekt-Stammverzeichnis aus:

bash
composer config repositories.shopware-packages '{"type":"composer","url":"https://packages.shopware.com"}'
composer config bearer.packages.shopware.com <dein-token>

Das schreibt eine auth.json in dein Projekt-Stammverzeichnis — füge sie der .gitignore hinzu.

2. Erweiterung anfordern über ihren Store-Paketnamen — den technischen Namen des Plugins in Kleinbuchstaben, mit dem Präfix store.shopware.com/:

bash
composer require store.shopware.com/<plugin-store-name>
# z. B. die Reward Engine:
composer require store.shopware.com/ssdrewardengine

3. Installieren und aktivieren über den technischen Namen des Plugins (PascalCase):

bash
bin/console plugin:refresh
bin/console plugin:install --activate <PluginName>
bin/console cache:clear
# z. B. --activate SsdRewardEngine

Zwei Namen, ein Plugin

Der Store-Paketname (z. B. store.shopware.com/ssdrewardengine) ist immer kleingeschrieben und das, was Composer herunterlädt. Der technische Name (z. B. SsdRewardEngine, PascalCase) ist das, was die bin/console plugin:*-Befehle verwenden. Beide sind in der Dokumentation und im Store-Eintrag des jeweiligen Plugins aufgeführt.

Variante C — ZIP-Upload

  1. Gehe zu Erweiterungen → Meine Erweiterungen → Erweiterung hochladen.
  2. Wähle die .zip-Datei des Plugins aus.
  3. Klicke auf Installieren und schalte es anschließend aktiv.

Nach der Installation

  • Cache leeren, falls du über die CLI installiert hast: bin/console cache:clear.
  • Datenbank-Migrationen ausführen — diese laufen bei Installation/Aktivierung automatisch; wenn du mit dem Shopware Deployment Helper deployst, stelle sicher, dass plugin:install in deiner Pipeline ausgeführt wird.
  • Storefront-Assets bauen, wenn ein Plugin Storefront-Änderungen mitbringt: bin/console theme:compile (und ./bin/build-storefront.sh bei einem vollständigen Deployment).

Prüfen, ob es aktiv ist

Öffne Erweiterungen → Meine Erweiterungen — das Plugin sollte einen grünen Aktiv-Schalter zeigen. Plugin-spezifische Einstellungen erscheinen dann unter Einstellungen → System → Plugins.

Lizenzierung

SSD-Plugins werden über den Shopware Store als monatliches Abonnement vertrieben. Deine Lizenz ist an dein Shopware-Konto und die damit registrierte Verkaufskanal-Domain gebunden. Ein ausgelaufenes Abonnement deaktiviert das Plugin, löscht aber niemals deine Daten — die Daten des Plugins bleiben erhalten und funktionieren wieder, sobald das Abonnement erneuert wird.

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