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Konzepte

Diese Seite erklärt, wie Ultimate Upsell Engine aufgebaut ist — und warum. Nichts davon ist zur Bedienung nötig, aber es macht das Verhalten vorhersehbar.

Ein Offer ist Inhalt × Zielgruppe × Platzierung

Jedes Offer beantwortet drei unabhängige Fragen:

  • Was wird gezeigt? Eine Shopware-CMS-Seite (das Layout), plus Offer-eigene Überschreibungen für Produkte und Texte.
  • Wer sieht es? Ein Satz Rule-Builder-Regeln. Alle Regeln müssen zutreffen; keine Regeln heißt: alle.
  • Wo erscheint es? Genau einer von sieben Storefront-Slots, von der Produktseite bis zur Bestellbestätigung.

Die drei Achsen vermischen sich nie: Eine andere Zielgruppe ändert nichts am Inhalt, ein anderer Slot nichts an der Zielgruppe. Deshalb hat der Editor getrennte Tabs Wann, Wo und Inhalt.

Warum Offers CMS-Seiten sind

Das Plugin hat keinen eigenen Content-Editor — der Inhalt eines Offers ist ein Erlebniswelten-Layout. Das hat drei praktische Folgen:

  • Kein neuer Editor. Wer im Shop Landingpages baut, baut auch Offers.
  • Keine Grenzen. Jedes CMS-Element funktioniert in einem Offer — die Upsell-Elemente des Plugins (Produktslider, Produktzeile, CTA, Countdown, Versandkosten-Balken) plus alle Standard-Elemente (Text, Bilder, Video, Formulare).
  • Layouts sind geteilt, Offers sind spezifisch. Mehrere Offers können dasselbe Layout nutzen; jedes Offer überschreibt nur seine eigenen Produkte und Texte („Was dieses Angebot zeigt"). Wer das geteilte Layout ändert, ändert den Rahmen für alle; die Offer-Überschreibungen bleiben bestehen.

Die Promotion-Grenze

Das Plugin zieht eine harte Linie zwischen Präsentation und Geld:

  • Das Plugin rendert Widgets, steuert Zielgruppen und misst Zuordnung. Es ändert selbst nie Warenkorbsummen, Preise oder Versandkosten.
  • Alle Rabatt-Mathematik erledigen Shopware-Promotions — dieselbe Engine wie bei Ihren übrigen Aktionen.

Hängen Sie einen Bundle-Rabatt an ein Offer, erstellt das Plugin im Hintergrund eine verwaltete Shopware-Promotion und hält sie bei jedem Speichern synchron. Sie behalten ein einziges Promotion-System, Rabatte erscheinen korrekt in Bestellungen und Auswertungen, und das Plugin kann nicht mit selbstgebauten Promotions kollidieren. Dieselbe Grenze erklärt den Versandkosten-Balken: Der Balken visualisiert eine Schwelle, die eigentliche Versandkostenfrei-Regel bleibt in Ihrer Versandkonfiguration.

Eine Konsequenz, die man kennen sollte: Eine verwaltete Promotion, die bereits in Bestellungen verwendet wurde, wird beim Löschen ihres Offers deaktiviert, nicht gelöscht — verwendete Promotions sind in Shopware Finanzdatensätze.

Slots statt Seiten-Baukasten

Die sieben Platzierungs-Slots sind feste, kuratierte Einfügepunkte, gewählt nach Konversionswirkung — Kaufbox, Warenkorb, Drawer, Checkout-Sidebar, Danke-Seite. Das Plugin rendert Offers über Shopwares Template-Erweiterungspunkte in diese Slots; jedes Theme auf Basis des Standard-Themes funktioniert weiter. Offers in der Checkout-Sidebar verändern bewusst nie den Warenkorb oder den Zahlungsfluss; Post-Purchase-Offers erscheinen erst nach der Bestellbestätigung.

Wie Tracking und Zuordnung funktionieren

Zwei verschiedene Mechanismen mit verschiedenen Datenschutz-Profilen:

  • Engagement-Ereignisse (Impression, Klick, Accept) werden im Browser des Besuchers erfasst — nur mit Zustimmung zum Cookie Seiten-Nutzungsanalyse. Sie beantworten: „Wie viele haben dieses Offer gesehen und genutzt?"
  • Umsatz-Zuordnung beobachtet den Besucher gar nicht. Produkte, die über ein Offer in den Warenkorb kommen, tragen die Offer-Id auf der Position; bei der Bestellung wird der Umsatz dem Offer gutgeschrieben. Das beantwortet „Was hat dieses Offer eingebracht?" aus First-Party-Bestelldaten.

Rohe Ereignisse werden einmal täglich zu Tagesstatistiken aggregiert und nach 30 Tagen gelöscht. Deshalb erscheint die heutige Aktivität erst morgen im Statistik-Tab — und deshalb enthalten die Statistiken keine personenbezogenen Daten.

Vokabular

BegriffBedeutung
OfferEine Upsell/Cross-Sell-Einheit: Layout + Zielgruppe + Slot + optionaler Rabatt
SlotEine der sieben festen Storefront-Positionen, in denen ein Offer rendert
LayoutDie CMS-Seite, die ein Offer rendert; geteilt, wiederverwendbar
Slot-ÜberschreibungOffer-eigener Ersatz der Produkte/Texte eines Layout-Elements
Verwaltete PromotionDie Shopware-Promotion, die das Plugin für einen Bundle-Rabatt erstellt und synchron hält
AcceptEin Besucher legt die angebotenen Produkte aus dem Offer in den Warenkorb
Zugeordneter UmsatzBestellumsatz, der dem Offer gutgeschrieben wird, das die Position erzeugt hat

Your Vision. Signed, Sealed, Delivered.